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      Makefile
  2. BIN
      Spiel_Kontakt_Anleitung.pdf
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    0
      Spiel_Kontakt_Anleitung.snippet.html

+ 7
- 1
Makefile View File

@@ -5,7 +5,7 @@ SOURCE_MD=$(TEXTFILE_BASENAME).md
5 5
 
6 6
 .PHONY: all clean txt tex context html pdf
7 7
 
8
-all: txt tex context html pdf
8
+all: txt tex context html html-snippet pdf
9 9
 
10 10
 clean:
11 11
 	rm -f Spiel_Kontakt_Anleitung.txt Spiel_Kontakt_Anleitung.tex Spiel_Kontakt_Anleitung.context Spiel_Kontakt_Anleitung.html Spiel_Kontakt_Anleitung.pdf
@@ -18,6 +18,8 @@ context: $(TEXTFILE_BASENAME).context
18 18
 
19 19
 html: $(TEXTFILE_BASENAME).html
20 20
 
21
+html-snippet: $(TEXTFILE_BASENAME).snippet.html
22
+
21 23
 pdf: $(TEXTFILE_BASENAME).pdf
22 24
 
23 25
 $(TEXTFILE_BASENAME).txt: $(SOURCE_MD)
@@ -35,6 +37,10 @@ $(TEXTFILE_BASENAME).html: $(SOURCE_MD)
35 37
 	mkd2html $(SOURCE_MD)
36 38
 #	pandoc -f markdown -t html4 -s -o $(TEXTFILE_BASENAME).html $(SOURCE_MD)
37 39
 
40
+$(TEXTFILE_BASENAME).snippet.html: $(SOURCE_MD)
41
+	markdown -o $(TEXTFILE_BASENAME).snippet.html $(SOURCE_MD)
42
+#	pandoc -f markdown -t html4 -o $(TEXTFILE_BASENAME).html $(SOURCE_MD)
43
+
38 44
 $(TEXTFILE_BASENAME).pdf: $(SOURCE_MD)
39 45
 #	mkd2pdf $(SOURCE_MD)
40 46
 	pandoc -s -f markdown --pdf-engine=wkhtmltopdf -M 'pagetitle=Anleitung Spiel "Kontakt"' -o $(TEXTFILE_BASENAME).pdf $(SOURCE_MD)

BIN
Spiel_Kontakt_Anleitung.pdf View File


+ 55
- 0
Spiel_Kontakt_Anleitung.snippet.html View File

@@ -0,0 +1,55 @@
1
+<h1>Kontakt.</h1>
2
+
3
+<h2>Ein Spiel zum Dinge-„durch-die-Blume“-Erklären und Um-die-Ecke-Denken.</h2>
4
+
5
+<p>Für ≥ 4 mitspielende (formal reichen sogar 3, sinnvoll funktioniert es ab 4).
6
+Spieldauer: Ca. 15 Minuten - beliebig lange.</p>
7
+
8
+<h2>Anleitung.</h2>
9
+
10
+<p>Die mitspielenden müssen sich alle gegenseitig verbal verstehen können.</p>
11
+
12
+<p>Eine Person hat eine besondere Rolle, im Folgenden „Person <em>a</em>“ genannt, der Rest der Runde wird im Folgenden „<em>r</em>“ genannt.</p>
13
+
14
+<p>Das Spiel beginnt, in dem Person <em>a</em> einen Buchstaben in die Runde sagt.</p>
15
+
16
+<p>Nun kann der Rest der Runde, <em>r</em>, frei miteinander kommunizieren, solange Person <em>a</em> diese Kommunikation mitbekommt. Ziel der Runde <em>r</em> ist es, dass am Ende der Kommunikation mindestens zwei von ihnen sich auf jeweils ein und dasselbe Wort geeinigt haben, ohne dass Person <em>a</em> weiß, welches Wort das ist. Dieses Wort muss mit dem Buchstaben beginnen, welchen Person <em>a</em> anfänglich genannt hat.</p>
17
+
18
+<p>Behaupten mindestens zwei Leute, ein solches Wort zu haben, heißt das einen Kontakt haben. Nun hat Person <em>a</em> noch Zeit, dieses Wort zu erraten. Gibt Person <em>a</em> auf wird heruntergezählt („3-2-1“) und alle, die einen Kontakt haben, sagen gleichzeitig das Wort welches ihrer Meinung nach den Kontakt bildet. Handelt es sich tatsächlich um dasselbe Wort, gibt Person <em>a</em> einen nächsten Buchstaben in die Runde, und nun muss ein Kontakt mit zwei Anfangsbuchstaben gebildet werden.</p>
19
+
20
+<p>Etc.</p>
21
+
22
+<p>Person a denkt sich vor Spielbeginn ebenfalls ein Wort aus, welches als Quelle für die Buchstaben gilt die sie nennt.</p>
23
+
24
+<p>Es ist der Runde <em>r</em> verboten, Erklärungen zu verwenden oder Begriffe zu erklären, von denen auszugehen ist dass Person a sie nicht kennt (z.B. Insider, in die Person a nicht involviert ist).</p>
25
+
26
+<h2>Beispiel.</h2>
27
+
28
+<p>Es spielen 5 Leute: Max, Marian, Alma, Josie und Anuk. Max ist „Person <em>a</em>“.</p>
29
+
30
+<p>Max hat sich das Wort „Mut“ ausgedacht und sagt laut „M“. Die anderen vier denken nach. Alma kommt auf eine Idee, wie sie „manchmal“ erklären kann und sagt „nicht alle, nicht dividieren“. Schweigen. Alma will gerade nachlegen und etwas konkreter werden, da ruft Marian „Kontakt!“, und um sich zu vergewissern fragt er „<em>t</em>?“ (und meint damit das standard-Formelzeichen für Zeit in der Physik). Alma versteht ihn und sagt „ja“. Nun verkünden beide, einen Kontakt zu haben. Max überlegt, sagt „minie“ (was auch immer das sein mag …), und sagt dann „macht“, womit er aufgibt und zum Prüfen freigibt. Max und Alma zählen „drei, zwei, eins“ und sagen beide „manchmal“. Max sieht ein, dass der Kontkat korrekt war, und sieht die Nachfrage „<em>t</em>?“ auch nicht als insider an, und gibt seinen nächsten Buchstaben preis: „U“.</p>
31
+
32
+<p>Nun geht es mit den Buchstaben „MU“ weiter, erklärte Wörter müssen also mit „MU“ beginnen.</p>
33
+
34
+<h2>Anmerkungen.</h2>
35
+
36
+<ul>
37
+<li><p>Typischerweise läuft das Spiel so ab, dass irgend jemand aus der Runde r eine Idee hat, wie ein Wort erklärt werden kann, und damit anfängt. Sobald jemand anders meint zu wissen, was erklärt wird, ruft er/sie „Kontakt“ (daher auch der Name des Spieles). Nun werden ab und an auch noch spezifische Rückfragen gestellt, um zu testen, ob wirklich das selbe gemeint wird, oder geklärt welche grammatikalische Form gemeint ist, etc.</p></li>
38
+<li><p>Falls während der Erklärung Person a schon stark glaubt zu wissen was erklärt wird, kann Person a dies sofort dazwischenrufen.</p></li>
39
+<li><p>Das Wort, welches sich Person a ausdenkt, ist für die Spielmechanik nur dazu wichtig, dass die genannten Buchstaben auch tatsächlich ein Wort ergeben können. Wenn man in den Konzepten „Gewinnen“ und „Verlieren“ spielt, kann man es auch so sehen, dass das Ziel der Runde r ist, das Wort von Person a möglichst schnell zu erraten, und das Ziel von Person a, dass es möglichst lange dauert, bis ihr Wort erraten ist.</p></li>
40
+<li><p>In einer „guten“ Runde versucht Person a den Kontakt so lange zu raten wie sie Ideen hat und gibt irgendwann zum Runterzählen frei. Im Zweifelsfalle kann hier eine Frist gesetzt werden.</p></li>
41
+<li><p>Die mitspielenden sind eingeladen, die Regeln und deren Interpretationen für sie passend anzupassen.</p></li>
42
+</ul>
43
+
44
+
45
+<h2>Varianten.</h2>
46
+
47
+<ul>
48
+<li><p>Das Spiel lässt sich auch gut pantomimisch spielen, in dem zwar alle formelle Kommunikation verbal bleibt, aber die „freie“ Kommunikation der Runde r pantomimisch abläuft. Da es sich um eine interaktive Kommunikation handelt wird man sich auch hier einig. Gerade auch für menschen mit Sprech- oder Hörschwierigkeiten eignet sich diese Variante gut, und die formelle Kommunikation kann auch schriftlich erfolgen.</p></li>
49
+<li><p>Je nach Anzahl der mitspielenden kann man die Minimalanzahl an Personen, die unter sich einen Kontakt haben müssen, anpassen.</p></li>
50
+</ul>
51
+
52
+
53
+<h2>Lizenz, Copyright, Copyleft.</h2>
54
+
55
+<p>Dieser Text ist vom Autor under der GNU Free Documentation License, Version 1.3, lizensiert. Der komplette Text dieser Lizenz ist <a href="./fdl-1.3.txt">hier</a> bzw. unter <a href="http://www.gnu.org/licenses/fdl.html">http://www.gnu.org/licenses/fdl.html</a> nachzulesen.</p>